Freitag, 06 Dezember 2019 08:53

HSG I: Asboe hofft auf volle Halle!

Wenn die HSG I am Freitag, dem 06.12.19 um 20.00 Uhr die HSG Linden in der Sporthalle Lollar-Süd empfängt, darf man sich über eine Partie freuen, die den normalen Derbycharakter übersteigt. „Dieses Aufeinandertreffen ist immer für einige von uns ein Highlight der Saison“, gibt Heimtrainer Sören Asboe zu.
Auch wenn zwischen beiden Teams in der Tabelle einige Plätze liegen, haben sie eine Gemeinsamkeit. Beide mussten in den letzten zwei Landesligaspielen den Kürzeren ziehen und möchten diesem Negativtrend unbedingt entgegentreten. Während die Spielgemeinschaft aus Lollar und Ruttershausen zwei „4-Punkt-Spiele“ gegen den TuS Holzheim und die TSF Heuchelheim verlor, musste sich Linden den Topteams aus Kastel und Petterweil geschlagen geben. Trotz allem fällt die Prognose bei Sören Asboe deutlich aus: „Das wird ein ganz, ganz schwieriges Spiel gegen Linden. Wir sind der ganz klare Außenseiter, da Linden trotz des Umbruchs in meinen Augen zu den Topmannschaften gehört. Sie sind mental so stark, dass sie uns keinesfalls unterschätzen werden. Diese Hoffnung brauchen wir nicht haben. Sie verfügen über einige junge Akteure und spielen einen schnellen Handball. Des Weiteren verfügen sie über eine starke offensive Abwehr, die es zu knacken gilt. Wenn wir uns da im Angriff wieder so wenig bewegen wie gegen Holzheim, dann haben wir keine Chance. Das muss man so klar sagen.“ Diese möchten die Mannen um Kapitän Marlon los Santos jedoch wahrnehmen, denn es ist immerhin ein Derby und bekannterweise hat dieses seine eigenen Gesetze. Es ist jedoch eher ein Derby der besonderen Art, zumal mit Sören Asboe und Nico Piazzolla gleich zwei Lützellindener, mit Simon Semmelroth ein Großen-Lindener und mit Domenic Graf, Alexander Schwellnus (ehemalige Spieler der damaligen MSG Linden) gleich fünf Akteure Bezugspunkte zur HSG Linden haben. „Das ist für einige ein besonderes Spiel, weshalb ich auf eine volle Halle und eine super Stimmung hoffe. Für uns wird entscheidend sein, dass wir unseren Mittelblock kompakt stellen und unser Eins-gegen-Eins-Verhalten auf jeder Position im Vergleich zu den letzten beiden Spielen verbessern. Im Angriff müssen wir uns ohne Ball mehr bewegen“, verriet HSG-Übungsleiter Sören Asboe. Dieser kann weiterhin nicht auf die Langzeitverletzten zurückgreifen und auch der Einsatz von Simon Semmelroth ist fraglich.
Die Anhänger der HSG Lollar/Ruttershausen haben schon in anderen „Schlachten“ bewiesen, dass sie ein ausschlaggebender Faktor für eine sportliche Überraschung sein können. Alles was krach macht, wird am Freitag in die Halle genommen, um für dieses Derby den passenden Rahmen zu bilden!
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