Donnerstag, 26 September 2019 16:00

HSG I: Abwehrmängel führen zu Derbyniederlage

Am Ende leuchtete eine satte 34:39-Niederlage (Halbzeit: 17:16) auf der Anzeigetafel in der Sporthalle Londorf auf. Auch das zweite Derby kann die HSG l leider nicht für sich entscheiden. Schwächelte noch im Derby gegen den TV Hüttenberg die Offensive, musste HSG-Trainer Sören Asboe gegen die HSG Lumdatal Mängel in der Defensive analysieren: „Es war genau das Gegenteil zum Hüttenbergspiel. Wir standen einfach nicht sattelfest genug, aber wenn man 34 Tore auswärts wirft, sollte das eigentlich für einen Sieg reichen.“
Nach einem leicht verschlafenen Start, den Marcel Köhler für das 3:1 nach drei Minuten nutzte, fanden die Gäste immer besser in die Begegnung. Mit klaren Abläufen kämpfte sich die HSG l in die Partie und glich in Person von Kreisläufer Simon Semmelroth in der 11. Minute zum 5:5 aus. Neben Marlon los Santos wusste auch Rückkehrer Nico Piazzolla im ersten Durchgang im Angriff zu glänzen, jedoch eröffneten sich schon früh Schwächen im Abwehrverhalten der Asboe-Schützlinge. Nichtsdestotrotz reichte diese gelungene Angriffsleistung für eine 15:13-Führung in der 26. Minute, sodass eine Führung zur Halbzeit im Machbaren lag. „Dann produzieren wir drei dumme Fehler und gehen sogar mit einem Rückstand in die Kabine, was für die Moral der Jungs nicht förderlich war. Hinten entstanden durch die Manndeckung gegen Köhler einige Räume, was aber nicht so ins Gewicht fiel, da wir vorne eine gute Leistung abgeliefert haben. Zur Halbzeit war aber auch zu erkennen, dass es keine Abwehrschlacht mehr wird. Uns war klar, dass die Mannschaft mit der höheren Effektivität gewinnen wird und daher haben wir auch verdient verloren, wobei ich uns näher gesehen habe, als das Ergebnis verrät“, resümierte HSG-Übungsleiter Sören Asboe.
Wie schon zu Beginn der Partie gehörte den Gastgebern der Start nach dem Anpfiff. Innerhalb kürzester Zeit bauten die Schuchmann-Schützlinge ihre Führung auf 20:17 aus und setzten die Spielgemeinschaft aus Lollar und Ruttershausen immer weiter unter Druck. Angeführt durch Christian Ziehm kämpfte sich die HSG l jedoch Tor um Tor wieder ran und es war auch der bullige Linkshänder, der in der 44. Minute zum 25:25 ausglich. Eike Schuchmann reagierte und stellte seine Abwehr ein wenig um, agierte mit offensiven Halbverteidigern und provozierte somit Abschlüssen über das Deckungszentrum, was von Erfolg gekrönt war. Bis zur 53. Minute setzten sich die Hausherren auf 34:28 ab, was einer Vorentscheidung gleichkam. „Kühn und Kuhnhenne haben eine starke Partie abgeliefert. Im Endeffekt hat die bessere und reifere Mannschaft gewonnen. Diese Niederlage ist ärgerlich, aber wir müssen jetzt den Mund abwischen und weitermachen“, so die abschließenden Worte von Sören Asboe.
HSG l: Dud, Brücher; Schwellnus (4), Mühlich (3), Semmelroth (2), Lindenthal, Fischer (1), Schlapp (1), Piazzolla (5), los Santos (7/3), Wenzel (1), Ziehm (7), Janecic (1), Vogel (2).
Schiedsrichter: Haltrich/Zecher – Zeitstrafen: 12:10 in Minuten – Strafwürfe: 4/5 : 3/3.
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