Dienstag, 02 Oktober 2018 15:36

HSG I: Licht und Schatten

Es war das erwartet schwere Auswärtsspiel beim TV Breckenheim, das in der Endabrechnung mit 23:33 (10:20) verloren ging. Schon nach der ersten Hälfte war die Begegnung, die verheißungsvoll für die HSG I begann, entschieden. "Wir waren eine Viertelstunde gut in der Partie, dann haben wir bitteres Lehrgeld bezahlt“, musste HSG-Trainer Sören Asboe schließlich zusammenfassen.
Die Favoritenrolle war im Vorfeld der Partie klar vergeben an den Turnverein aus Breckenheim, da dieser vor der Runde von allen Trainern der Landesliga als Aufstiegsaspirant gehandelt wurde. In der Anfangsphase war jedoch nicht viel von dieser Rollenverteilung zu sehen, da die HSG I belebt aufspielte. „Wir haben Breckenheim mit einer offensiven 5:1-Deckung ein wenig überrascht. Auch wenn wir in den ersten 15 Minuten Pech im Abschluss und mit einigen Schiedsrichterentscheidungen hatten, haben wir sehr gut angefangen. Es war zunächst eine Partie auf Augenhöhe“, so die Zusammenfassung der ersten Viertelstunde von Asboe. Es war Neuzugang Simon Semmelroth der früh für Wirbel am Kreis sorgte und mit einem Doppelpack zum 2:2 nach fünf Minuten ausglich. Bis zum 7:6 fanden die Gastgeber noch keine effektiven Lösungen auf die offensive Abwehrarbeit der Lollarer. Nach einer Auszeit stellte Heimtrainer Gilles Lorenz seine Mannen aber besser ein, woraufhin diese ihre Führung sukzessive ausbauten. HSG-Übungsleiter Sören Asboe änderte seine Deckung auf eine 6:0-Abwehr, um Breckenheim vor neuen Aufgaben zu stellen, jedoch sollte eher in der Offensive Sand ins Getriebe geraten. Auch in der 21. Minute war die HSG I noch in Schlagdistanz beim 8:11, ehe ein kompletter Einbruch in das HSG-Spiel geraten sollte. „Wir haben uns dann von der Stimmung, den Schiedsrichtern und den stärker werdenden Breckenheimern beeindrucken lassen und den Kopf verloren. Resultat war, dass wir von unserem Konzept abgewichen sind. Es folgten unvorbereitete Abschlüsse und technische Fehler, die Breckenheim zu einfachen Toren über die 1.Welle nutzte“, resümierte Asboe, der zum Ende der ersten Hälfte alle Felle davonschwimmen sah und mit einer deutlichen Hypothek von 10 Toren Rückstand den Gang in die Kabine antreten musste, was einer Vorentscheidung gleichkam.

„Uns war zur Halbzeit klar, dass wir dieses Spiel in der zweiten Hälfte nicht mehr drehen werden, jedoch haben wir die Begegnung halbwegs vernünftig zu Ende gebracht“, so HSG-Übungsleiter Sören Asboe. Breckenheim nahm nach dem Seitenwechsel phasenweise den Fuß vom Gas, wussten aber auch immer wieder ihr Tempospiel aufzuziehen. Auch wenn die HSG l den Kampfgeist niemals komplett verlor, war der Ballast der ersten Halbzeit einfach zu schwer, um den Rückstand nochmals gefährlich einschmelzen zu lassen. „Dieses Spiel hat uns gezeigt, dass wir jedes Spiel klar im Kopf und mit 100 Prozent antreten müssen. Schon die Trainingswoche vor dieser Begegnung war nicht gut, sodass wir wieder mehr Intensität ins Training bringen werden, um gegen Holzheim Wiedergutmachung betreiben zu können“, so die abschließenden Worte von Sören Asboe.

Zuschauer: 100 – Schiedsrichter: Bökamp/Kämmerer – Zeitstrafen: 2:8 in Minuten – Strafwürfe: 6/6 : 4/3.

HSG I: Dud, Anthes; Schwellnus, Mühlich (2), Semmelroth (7), Schneider, Graf (2), Lindenthal, Schlapp, Grote, Los Santos (4), Ziehm (4/1), Schuchmann (3/2), Janecic (1).
Gelesen 158 mal Letzte Änderung am Dienstag, 02 Oktober 2018 15:36

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