Montag, 24 September 2018 15:48

HSG II: Aktion Reaktion

Letzten Spieltag ging die Luft aus - die Folge war eine knappe Niederlage und 0 Punkte auf der Habenseite. Im ersten Heimspiel der Saison ging zwar auch irgendwann die Puste aus, allerdings nicht das Testosteron. Cojones muss man haben – Olli Kahn wäre stolz.
Es ging gut los. Der ambitionierte Aufsteiger aus Fernwald hatte letzte Woche noch spielfrei und wollte mit einem Sieg in die Saison starten. Dinos Jungs hatten allerdings etwas gegen ein Aufsteiger-Freudenfest: Schnell wurde klar, wer Herr im Haus ist. Über Gregoric, der in der Abwehr beherzt zupackte und im Angriff zielsicher agierte, und Hupel, der im wahrsten Sinne des Wortes die grün-weißen über die Gäste hob (in dem Fall über den gegnerischen Keeper), erarbeitete man sich einen komfortablen Vorsprung. Aber auch Fernwald hatte mit starken Rückraumwürfen treffsichere Antworten auf den grün-weiße Torreigen. Mit einem 15:13 ging es in die Halbzeit: Ordentlich, aber auch gegen Friedberg wurde letzte Woche erstmal geführt.

In den zweiten 30 Minuten sollte ein Friedberger Gedächtniseinbruch verhindert werden. Die Allzweckwaffe war hierfür Studenten-Keeper Fründ. Der gelernte Torwart ließ unter der Woche durchscheinen, dass er auch durchaus auf dem Feld für Rückraumaktionen zu gebrauchen ist. Also begann das muntere Scheibenschießen: Tore der Fernwalder wurden umgehend egalisiert. Nichtsdestotrotz ließen Unkonzentriertheiten der Heimmannschaft Erinnerungen an das erste Saisonspiel hochkommen: Kurz vor Schluss lag man mit drei Toren hinten. Auf der Tribüne hätten wohl die wenigsten wettaffinen Handballkenner noch einen Blumentopf auf Dinos Truppe gesetzt. Eine kompakte Abwehr und Tore von Fründ, Mandler und Gregoric sorgten aber letztendlich für einen verdienten und hart erkämpften Punktgewinn. Erschöpft und durchaus zufrieden bejubelte man vor gefüllter Hütte einen abschließenden 4:1 Lauf in den letzten drei Minuten und einen 31:31 Endstand.

Spaß hat’s gemacht: Die Zwote überzeugte das Heimpublikum mit Toren, Kampfgeist und Teamgeist. Ein Punktgewinn, der gut tut und Lust auf mehr macht.

Im Stenogramm: Pellmann (Tor), Fründ, Hupel, Gregoric (jeweils 7), Mandler, Puhl (jeweils 3), Kaletsch (2), Noack, Turek (jeweils 1), Jakobi, Stüdemann, Tomescu
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